Modernisierung DIN-Gebäude Berlin: Medicke liefert Fassade aus Aluminium-Glas und Faserbeton

Von 20. Dezember 2018News

Das Deutsches Institut für Normung e.V., kurz DIN-Institut, saniert sein Bürohaus in Berlin. Medicke erhielt den Auftrag, eine neue Pfosten-Riegel-Fassade im Aluminium-Glas-Verbund sowie Fassadenelemente aus faserverstärktem Beton zu liefern.

Das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN) ist die unabhängige Plattform für Normung und Standardisierung in Deutschland und weltweit. Im Jahr 2017 feierte das Institut sein 100-jähriges Bestehen. Das rund 50 Jahre alte Verwaltungsgebäude des DIN-Instituts in der Burggrafenstraße 6 in Berlin wird in den nächsten Jahren bis 2021 komplett saniert und umgebaut. Im Inneren wird ein neues Bürokonzept für die ca. 660 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstehen, das auf Offenheit und Flexibilität in der Raumnutzung setzt. Außerdem erhält der Bürokomplex eine komplett neue Gebäudehülle.

Neuer Werkstoff: Fasermodifizierter Beton
Die Medicke Unternehmensgruppe erhielt vom Bauherrn DIN-Institut den Auftrag für den Ersatzneubau der bestehenden Außenfassade. Allerdings steckt hinter dem Projekt mehr als nur ein 1:1-Ersatzneubau. „Der Auftrag beinhaltet eine Modernisierung der Fassade in allen technischen Parametern. Zudem werden neben Aluminium und Glas auch völlig neue Materialien wie der faserverstärkte Beton, den wir gemeinsam mit Partnern in Sachsen produzieren, verbaut“, erläutert Geschäftsführer Marcus Medicke. Die komplette Leistung der Außenhülle kommt aus dem Hause Medicke Metallbau: 7.000 m2 Pfosten-Riegel-Fassade (Systemprofile mit Sonderprofilen), senkrechte Lüftungsklappen und äußerer Sonnenschutz sowie 2.250 m2 Fassadenelemente aus Faserbeton. Ein außergewöhnlicher Blickfang wird die Brüstung aus modifiziertem Faserbeton werden, der – mit blauen Glasanteilen versehen – eine ganz spezielle Optik erzeugt.

Frühe Kooperation in der Fassadenentwicklung mit dem Architekten
Auch im Hinblick auf den Ablauf und die Kooperation der beteiligten Partner ist dieses Projekt besonders. Die Betreuung des planenden Architektenteams von Kim Nalleweg Architekten Berlin durch die Fassadenentwicklung von Medicke begann sehr früh im Projekt. „In allen Fragen der Fassadenkonzeption gab es schon weit vor der Auftragsvergabe eine detaillierte Zusammenarbeit. Je früher wir unsere Expertise in die Fassadenkonzeption einbringen dürfen, umso vorteilhafter ist es für den gesamten Planungs- und Bauprozess“, betont Marcus Medicke die Vorteile dieser frühen Kooperation.

Auftraggeber/Bauherr: Deutsches Institut für Normung e.V., Burggrafenstraße 6, 10787 Berlin, www.din.de
Architekt: Kim Nalleweg Architekten, Oranienstraße 183, 10999 Berlin, www.kimnalleweg.de
Visualisierung: © Kim Nalleweg Architekten