Neubau Biowissenschaften an der Universität Düsseldorf

Von 18. April 2016News

Baustart beim Zukunftsprojekt der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf: Ersatzneubau 26.00 und Neubau Biowissenschaften als Domizil für die Fächer Biologie, Biochemie und Teile der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Medicke plant, fertigt und montiert die komplexe Fassadenlösung.

Bei dem Bauvorhaben handelt es sich um drei U-förmige, fünf- bis sechsgeschossige Gebäude. Neue Gebäudetechniken, eine klare funktionale Flächenorganisation sowie eine hochwertige visuelle Gestaltung der Fassade sollen das Umfeld für Forschung und Lehre am Campus Düsseldorf zukunftsweisend prägen. Der Ersatzneubau 26.00 hat eine Nutzfläche von ca. 15.000 qm auf sechs Geschossebenen.

Ihm schließt sich der Neubau Biowissenschaften unmittelbar an, verbunden über Brücken und eine gläserne Magistrale. Dieses fünfgeschossige Gebäude wird eine Nutzfläche von ca. 5.000 qm haben. Neben Seminarräumen, Büros, Hörsälen und Kommunikationszonen sind die Biowissenschaften zu 70 % mit Laborflächen sowie einem Chemielager ausgestattet. Solch ein hoch technisiertes Gebäude verlangt eine anspruchsvolle, multifunktionale Fassadenlösung.

Eingespielte Partnerschaft

Das Projekt wird nach dem Entwurf des renommierten Architekturbüros Hascher Jehle Berlin realisiert. Medicke erhielt durch den Generalunternehmer BAM Deutschland den Auftrag zur Planung und Realisierung der kompletten Gebäudehülle. Im Rahmen der Leistungsphase 5 der HOAI konnte durch unseren Auftraggeber BAM ein weiteres bekanntes Architekturbüro für das Objekt gewonnen werden. Mit nps tchoban voss Architekten Hamburg hat Medicke bereits in den letzten Jahren mehrere Projekte gemeinsam partnerschaftlich und erfolgreich umgesetzt. Der Gebäudekomplex umfasst eine Bruttogeschossfläche von 38.166 qm und ein Investitionsvolumen von ca. 85 Millionen Euro.

Medicke plant, fertigt und montiert die komplette Gebäudehülle mit einer Fassadenfläche von insgesamt 16.800 qm. Davon sind 5.600 qm als Fensterband mit Sonnenschutzanlagen, 1.200 qm als Pfosten-Riegel-Fassaden und 10.000 qm als Blechfassade zu produzieren. Die Fertigstellung aller Fassadenmodule ist bereits für Ende Juli 2017 geplant. Bis Januar 2018 soll das Gesamtprojekt umgesetzt werden und den Campus als weiteres modernes Juwel aufwerten.

Weitere Informationen zu den beteiligten Partnern:

Entwurfsarchitekten: HASCHER JEHLE Architektur, Kantstraße 17 (stilwerk), 10623 Berlin, www.hascherjehle.de

Ausführungsplanung: nps tchoban voss Architektur + Städtebau, Ulmenstraße 40, 22299 Hamburg, www.nps-tchoban-voss.de

Bauherr: Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Eduard-Schulte-Straße 1, 40225 Düsseldorf, www.blb.nrw.de

Auftraggeber: BAM Deutschland AG, Tögelstraße 18, 01257 Dresden, www.bam-deutschland.de

 

(Fotonachweis: HASCHER JEHLE Architektur, Berlin)